Close

Snapchat Download | Freeware.de

Momente festhalten, Geschichten ausdenken und das Leben bunter gestalten: Dank der Snapchat App lassen sich echte Schnappschüsse und Momentaufnahmen mit Freunden teilen. Die Bilder und Videos sind nur für wenige Sekunden sichtbar und löschen sich nach dem Anschauen automatisch.

Die Snapchat App bietet echten Mehrwert: Bilder und Videos mit Filtern versehen, verschicken und dem Nirwana überlassen. (Bild: Pixabay/Redaktion)

Snapchat App bringt neue Leichtigkeit in Schnappschüsse

Schon mit den ersten Handykameras ließen sich spielend leicht Momente des Lebens aufnehmen. Und seitdem fast jeder mit einem Smartphone in der Tasche herumläuft, ist auch das Teilen mit anderen viel leichter geworden.

Zahlreiche kostenlose Messenger oder soziale Netzwerke übernehmen mittlerweile die Funktion des Teilens. Jede Situation des Lebens lässt sich speichern und so auf ewig festhalten – und das nicht nur auf dem eigenen Gerät, sondern auch auf dem des Empfängers. Einmal aufgenommen und gesendet bleiben alle Bilder auf dem Handy und lassen sich weiterverbreitet, bis man sie manuell löscht.

Kurzfristigkeit siegt

Und genau das bringt mehrere Auswirkungen mit sich: Zum einen bleiben zwar witzige Momentaufnahmen erhalten, die aber nur im zeitlichen Kontext verloren gehen. Es ist oft witzig, sich später wieder daran zu erinnern, aber die Flut an Bildern, die wir aufnehmen, lässt schnell die wirklich schönen Momente verblassen.

Dann wieder werden eigentliche Momentaufnahmen möglicherweise auf Perfektion getrimmt, wie es beispielsweise oft bei Instagram der Fall ist. Die Spontaneität geht dabei verloren.

Zusätzlich muten wir dem internen Speicher unserer Smartphones mit dieser Bilderflut sehr viel zu. Zwar gibt es mittlerweile Cloudspeicher, aber alle privaten Bilder und Dokumente möchte man dort vielleicht auch nicht speichern.

Und ein vierter, sehr großer Aspekt ist die Sicherheit: Wer garantiert, dass der geteilte Inhalt nicht die Runde im Freundeskreis, aber auch außerhalb dessen oder gleich irgendwo im Internet macht, wo er eigentlich gar nicht landen sollte? Genau das versucht die Snapchat App zu verhindern.

Snapchat war eine der ersten Apps, die bewegliche Filter ins Spiel brachte, die sich dem Gesicht und den Bewegungen anpassen. (Bild: Snapchat)

Nachrichten in der Snapchat App zerstören sich selbst

Mit Snapchat für Android und iOS sowie Windows nimmt man zwar genauso spontane Bilder und Schnappschüsse auf wie mit Instagram oder über die normale Handykamera. Genau das ist nämlich die Hauptfunktion der App: Bild- sowie kurze Videonachrichten erstellen und versenden. Das Besondere daran ist aber, dass sich alle verschickten Aufnahmen nach ein paar Sekunden anschauen von selbst vom Gerät des Empfängers löschen.

Zusätzlich gibt es bei Snapchat keine richtigen Profile, sondern eher Channel, über die sich Inhalte mit anderen teilen lassen. Aber auch die dort geposteten Bilder und Videos verschwinden nach einer bestimmten Zeit wieder.

Filter sind das Salz in der Snapchat-Suppe

Das Besondere an den über Snapchat erstellten Inhalten ist neben der automatischen Löschfunktion aber auch die Möglichkeit der Bearbeitung. So lassen sich verschiedene Filter über Bilder und sogar Videos legen oder die Snaps mit Schrift, Stickern und Selbstgemaltem verzieren. Besonders berühmt ist zum Beispiel der Hundefilter, der der App zu weiterem Ruhm verholfen hat. Jeder von uns hat bestimmt mindestens einen Freund, dessen Antlitz sich in den Profilen sozialer Medien in das eines süßen Welpen mit Schlappohren und langer Zunge verwandelt hat. Solche Filter reagieren auf Bewegung: Mund auf – Hundezunge raus. Mittlerweile wechseln manche Filter auch zwischen Front- und Rückkamera.

Aber auch statische Uhrzeit- und Temperatur- sowie Geofilter gibt es, die sich nur in bestimmten Regionen und Städten anwenden lassen. Funktionen wie Faceswap sind ebenfalls möglich. Manche Filter sind extra für mehr als eine Person ausgelegt.

Seit einiger Zeit können einzelne Snaps aber auch zu den sogenannten Storys zusammengefasst werden. Die Snaps erscheinen dabei in chronologischer Reihenfolge – nach Aufnahme – und erzählen so eine Geschichte aus dem Leben des Erstellers. Storys bleiben 24 Stunden verfügbar, danach löschen auch sie sich selbst. Sie können aber zumindest vom Ersteller vor Ablauf der 24 Stunden gespeichert werden. Auch Live-Storys sind mittlerweile möglich.

Mit den Storys ist vor einiger Zeit ein neues spannendes Feature eingezogen: Einfach Snaps zu einer Geschichte aneinanderreihen. (Bild: Snapchat)

Snaps erstellen: So geht’s

Im ersten Moment erscheint die Snapchat App vielleicht etwas unübersichtlich. Nach ein wenig Herumprobieren erklärt sich aber alles wie von selbst. Die Kameraansicht ist quasi der Hauptbildschirm. Durch Tippen auf den Kreis wird ein Bild gemacht. Bleibt der Finger auf dem Kreis, entsteht ein Video. Anschließend können Filter, Sticker und Co. angewendet werden.

Wer bewegliche Filtermasken wie den Hund nutzen möchte, muss die Frontkamera aktivieren und zuvor sein Gesicht scannen lassen, damit der Filter passgenau auf das Antlitz gelegt werden kann.

Ist man zufrieden mit der Aufnahme, kann das Werk noch mit einem Text versehen werden. Die Anzeigedauer lässt sich zwischen einer und zehn Sekunden einstellen. Der Empfänger kann direkt ein Antwortvideo aufnehmen. So können Freunde die Reaktion auf Verschicktes quasi live miterleben.

Wer von der Kameraansicht aus nach links wischt, landet im Chat. Ein Wisch nach rechts bringt Euch zu den Storys, ein weiterer gibt Euch die Möglichkeit, Einträge öffentlicher Profile zu entdecken.

Wischt Ihr stattdessen nach oben, landet Ihr auf Eurem Profil, über das Ihr auch die Einstellungen aufrufen, ein Profilbild erstellen oder Euer Bitmoji bearbeiten könnt. Auch das Adden von Freunden ist hier möglich.

Auch wenn sich Inhalte nach einiger Zeit selbst zerstören – im Bereich Memorys lassen sich ausgewählte Snaps speichern. (Bild: Snapchat)

Snaps anschauen?

Zum Anschauen eines erhaltenen Bildes oder Videos muss der Finger die ganze Zeit auf dem Bildschirm bleiben. Damit soll ein Screenshot verhindert werden. Da dies für fingerfertige User dennoch möglich ist, wurde eine Benachrichtigungsfunktion integriert. Der Messenger informiert sofort, wenn ein Schnappschuss gemacht wurde. Im Aktivtäten-Protokoll ist sichtbar, wenn ein Snapchat angeschaut wurde. Ebenso kann man dort sehen, von und an wen die letzten Nachrichten verschickt wurden.

Der Messenger ist nicht so sicher, wie gedacht

Die vermeintliche Sicherheit der App hat viele Nutzer zum Verschicken besonders intimer Bilder verleitet. Und genau das hat den Messenger bereits mehrmals zum beliebten Angriffsziel für Hacker gemacht. Zwar werden die Nachrichten von Server und Handy gelöscht, doch auch dort bleiben Datenspuren zurück, die rekonstruiert werden können. Zusätzlich zu dem oben erwähnten Screenshot gibt es zahlreiche findige Methoden, zerstörte Bilder wiederherzustellen. So stand die Anwendung immer wieder wegen gehackten Bildern im Fokus der Medien.

Dumme Sprüche Bilder für WhatsApp, Facebook & Co. An Freunde senden oder als coolen Whatsapp-Status nehmen!

Gleichzeitig nimmt sich Snapchat das Recht heraus, die auf den Unternehmensservern gespeicherten Bilder eines Nutzers zu verwenden, zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Auch Name, Bild und Stimme der Nutzer darf Snapchat unbefristet verwenden. Zudem verlangt die App sehr viele Berechtigungen.

Verwandte Artikel

Wo gibt es den Dschungelcamp Live Stream online? – freeware.de

June 15, 2024

Wer den Dschungelcamp Live Stream sehen und die 14. Staffel im Internet verfolgen möchte, erfährt hier, wo er das Dschungelcamp online findet und die zwölf “Promis” beim Kampf um die begehrte Trophäe des Dschungelkönigs oder -königin beobachten kann, beispielsweise über die TV Now App. Hier geht’s lang zum Dschungelcamp im Internet! Beim Dschungelcamp 2020 werden wiederum viele Millionen…

Cyberbetrug: Apple Fake Mails im Umlauf! – freeware.de

June 15, 2024

Aufgepasst: Cyberbetrüger senden derzeit Apple Fake Mails. Diese sogenannten “Phishing”-Mails informieren den Empfänger über einen kurz zuvor getätigten Einkauf im App Store. Wir verraten euch, wie ihr euch vor den Apple Phishing Angriffen schützt! Bei den vermeintlichen E-Mails von Apple geht es um die Stornierung eines Einkaufs im Apple-Store. Das tatsächliche Ziel ist jedoch das Ausspähen von…

Corona Podcasts – freeware.de

June 13, 2024

Einer der hierzulande derzeit gefragtesten Menschen ist sicherlich Professor Christian Drosten, der Leiter der Virologie an der Berliner Charité. in der Corona-Krise ist er Dauergast in zahlreichen Nachrichtensendungen und Talkshows. Der Virologe informiert außerdem in seinen Corona Podcasts sachlich und kompetent über diverse Themen rund um den neuartigen Coronavirus. NDR Info hat alle Folgen des Drosten Podcasts…

CoroNotes App – freeware.de

June 13, 2024

Die CoroNotes App sammelt Daten für die Coronavirus-Forschung, damit jeder einzelne Nutzer selbst einen wertvollen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten kann. Der große Vorteil der App des Max-Planck-Instituts besteht darin, dass im Gegensatz zur Corona Datenspende App des RKI weder Fitnesstracker noch Smartwatch erforderlich sind, Die Handhabung der CoroNotes App ist einfach. Die Teilnahme ist anonym…

Robert Koch-Institut COVID-19-Dashboard – freeware.de

June 13, 2024

caption Das COVID-19 Dashboard des Robert Koch-Instituts informiert tagesaktuell über die Ausbreitung von COVID-19 in den einzelnen Bundesländern und Landkreisen. Mit dem COVID-19 Dashboard sind die übermittelten Fallzahlen der Gesundheitsämter und die Entwicklung der Pandemie in bestimmten Regionen recht gut nachvollziehbar. COVID-19-Dashboard des Robert Koch-Instituts: Alle Landkreise tagesaktuell im Blick (Bild: Screenshot Redaktion) Die Corona-Infektionen werden in…